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Feuerwehr und THW üben gemeinsam
Armsheim. Um 14.00 Uhr wurden die Einsatzkräfte der
Feuerwehr Armsheim alarmiert. Ein Triebwagen der Deutschen Bahn AG entgleiste
auf der Strecke zwischen Armsheim und Bornheim. 30 Fahrgäste waren hiervon
betroffen.
Die Feuerwehr Armsheim erkundete die Einsatzstelle und
alarmierte sofort die Feuerwehren aus Wallertheim, Gau Weinheim, Wörrstadt, Saulheim
und das Technische Hilfswerk (THW) Ortsverband Wörrstadt.
Das THW verfügt über einen Rettungssatz Bahn, mit dem man
Personen und Gerät über die Gleise an die Einsatzstelle transportieren kann. Zunächst musste die Strecke mit Motorsägen
freigeschnitten werden. Zwischenzeitlich wurde auf Armsheimer Seite mit dem
Versorgen und Retten der Verletzten Personen begonnen. Auf Wörrstädter Seite
baute das THW den Bahnrettungssatz zusammen und transportierte ihn, mit
Krankentragen und Erste-Hilfe-Koffern versehen, zur Unglücksstelle.
So, oder so ähnlich könnte ein reelles Szenario aussehen.
Zum Glück handelte es sich hierbei nur um eine Übung. Nach gut zwei Stunden war
diese vorbei und man traf sich danach im Feuerwehr-Gerätehaus in Armsheim zur
Nachbesprechung.
Der stellvertretende Wehrleiter der Verbandsgemeinde
Wörrstadt Thomas Waldmann zeigte sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden.
"Ziel war es, die Problematiken einer solchen Schadensstelle darzustellen.
Wenn man vier Höhenmeter überwinden muss, um an Personen heran zu kommen bzw.
diese auch dann hangauf- oder abwärts zu retten, kommt man schnell an seine
Grenzen" so Waldmann.
THW Abschnittsleiter Torben Marx war mit seiner
Mannschaft ebenfalls zufrieden. "Wir konnten unseren Rettungssatz Bahn
erstmalig ein einem Real-Szenario testen und er hat sich hervorragend
bewährt", so Marx.
In Summe konnten 13 Personen dem Rettungsdienst übergeben
werden. Feuerwehr
und THW waren mit 60 Personen im Einsatz.
Allgemeine Zeitung Alzey
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